Shutdown im November und Dezember

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten haben Maßnahmen getroffen, um einer Ausbreitung der Coronavirus entgegen zu wirken. In den vergangenen Tagen lagen die Neuansteckungen weit über 10.000.
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Lesen Sie hier, welche Regeln bis voraussichtlich Ende Dezember gelten.
 
In der Öffentlichkeit dürfen sich nur noch Angehörigen zweier Haushalte treffen, dabei mit maximal zehn Personen. Feiern auf öffentlichen Plätzen, in Wohnungen oder privaten Einrichtungen sind nicht gestattet. Verstöße werden von den Ordnungsbehörden sanktioniert. Besuche von Verwandten sollen ebenso vermieden werden wie private Reisen. Generell sind touristische Übernachtungsangebote im Inland verboten. Lediglich zwingende Dienstreisen sind gestattet. 
 
Gastronomie: Gastronomiebetriebe, Bars, Clubs und Kneipen schließen bis Ende des Monats. Weiterhin möglich ist Lieferung und Abholung von Speisen für den Verzehr zu Hause. Kantinen bleiben geöffnet.
 
Anwendungen in Kosmetikstudios sind nicht möglich, jedoch dürfen weiterhin Fußbehandlungen durchgeführt werden. Auch der Verkauf geht weiter.
Massagepraxen und Tattoo-Studios müssen schließen, wohingegen Friseure geöffnet bleiben. Weiterhin möglich sind medizinisch notwendige Behandlungen, z.B. beim Physiotherapeuten. Kosmetiks
 
Unternehmen sind von Bund und Ländern aufgefordert, Arbeiten im Homeoffice zu ermöglichen.
 
Gestattet sind Gottesdienste und Demonstrationen, sofern die Einhaltung der Hygieneregeln gewährleistet und befolgt wird.
 
Bewohner von Pflegeeinrichtungen dürfen Besuch empfangen. Auch Sozial- und Jugendhilfe-Einrichtungen und vergleichbare Beratungseinrichtungen bleiben geöffnet.
 
Kultur und Sport: Theater, Opern- und Konzerthäuser, Kinos, Messen, Freizeitparks, Schwimm- und Spaßbäder, Saunen, Spielhallen, Spielbanken, Wettbüros und Bordelle schließen bis Ende des Monats. Der Amateursport wird eingestellt, Vereine dürfen entsprechend nicht trainieren. Individualsport ist weiter erlaubt, z.B. alleine joggen.

Profisport: Profisport wie z.B. die Fußballbundesliga ist im November nur ohne Zuschauer zugelassen.
 
Schulen und Kindergärten bleiben geöffnet, ebenso der Groß- und Einzelhandel. Anpassungen regeln allerdings nun, wie viele Kunden sich gleichzeitig im Laden aufhalten dürfen.